Tipps & Tricks

Brennnesselbrühe: Bio-Läuseschreck und Bio-Dünger

Klingt nicht nur ungenießbar, sondern ist es auch: Brennnesselbrühe. Das altbewährte Hausmittel hilft dir aber ganz ohne Chemiekeule, Läuseplagen in den Griff zu bekommen. Denn selbst die tollsten alten Sorten sind manchmal ganz schön “lausig”!

Eimer mit Brennnesselbrühe

Echt anrührend: So wird’s gemacht

Schnapp dir Gartenhandschuhe, sammle ein paar Handvoll Brennnesseln und übergieße sie in einem Eimer knapp randvoll mit Wasser. Decke den Eimer mit einem Gitter oder Deckel ab und lass ihn ein bis zwei Tage stehen, dabei mehrmals täglich umrühren. Sobald sich die ersten Luftblasen zeigen, kannst du den Aufguss durch ein Sieb gießen, ein paar Tropfen Spülmittel dazu für die besser Haftung – und fertig ist der Bio-Läuseschreck!  

Behandle die betroffenen Pflanzen bis zu zweimal wöchentlich mit dem Brennnesselaufguss: Entweder verteilst du den Aufguss in einer Gießkanne um die Pflanze herum oder benetzt die Blätter (vor allem die Blattunterseiten) direkt mit einer Sprühflasche.

Jauche statt Aufguss? Nur stark verdünnt!

Alternativ kannst du den Aufguss abgedeckt drei Wochen lang gären lassen, bis sie nicht mehr schäumt. Nun hast du Brennnesseljauche, die du vor dem Gebrauch stark mit Wasser verdünnst und mit einem Spritzer Spülmittel versetzt.  Im Gegensatz zum Aufguss würde sich die pure Jauche in der hohen Konzentration negativ auf den Geschmack der Pflanzen auswirken. Verdünnt verwendest du sie dann wie den Aufguss.  

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