Tipps & Tricks

Hacken

Der "Life-Hack" für deine Pflanzen: Regelmäßiges Hacken! Warum wir dir die Wellness-Kur für deine Gemüse empfehlen?  

Wann, womit und wie hacken?

Packe die Hacke nach jedem Wässern oder Regenguss aus. Besonders nach dem Regen tut dem schlammigen Boden eine “Lockerungsübung” durch die Hacke sehr gut. Welches Gerät du dafür nutzt, hängt auch davon ab, wo du dein Gemüse anbaust:

Nimm die langstielige Hacke fürs ebenerdige Beet, im Hochbeet arbeitest du am besten mit einer kurzstieligen Hacke. In Topf und Balkonkasten tut es eine alte Gabel oder ein zurechtgebogener Löffel. Welche Form das Blatt der Hacke für dich haben sollte, ob dreieckig, viereckig, ösenartig oder pfeilförmig zugespitzt, das probierst du am besten vor dem Kauf aus.

Hacken mit der Gartenhacke im ebenerdigen Beet
Hacken mit einer Handhacke im Hochbeet (gilt auch für den Balkon)

Zum Hacken schlägst du je nach Platz zwischen den Pflanzen die breite, die schmale Seite des Blatts oder nur eine Kante zwischen zwei Pflanzreihen in die Erde ein und ziehst die Erde dabei ein kleines Stück in deine Richtung. Der nächste Schlag wird kurz hinter dem vorigen gesetzt. Die Arbeitsrichtung ist also vom Körper weg.

Achte dabei darauf, nicht zu nah an die Pflanzen zu kommen und keine Erde auf die Blätter zu schütten. Wichtig ist eine ergonomische Arbeitshaltung, damit du dich nicht verkrampfst oder Rückenschmerzen bekommst.

Vergiss beim Hacken die Wege ums Beet nicht, auch dort gibt es oft störende Unkräuter zu entfernen.

Hast du nach dem Wässern zwischen allen Reihen wieder gehackt, dann reinige bei der Gelegenheit gleich die genutzten Gartengeräte!


Übrigens: Hacken gibt es in den vielfältigsten Formen und Ausführungen. Welche Hacke benutzt du? Schick uns gerne ein Bild an hallo@black-turtle.de!

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