Hacken & Hacken

Hacken: Der “Life-Hack” für deine Pflanzen

In unserer Turtle Post hast du es gewiss schon einmal gelesen: Wir hacken bei jedem Beete-Check! Warum wir auch dir die Wellness-Kur für deine Pflanzen empfehlen?  

  • Gehackte Erde behält Feuchtigkeit im Boden, da eingezogenes Wasser nicht mehr so leicht verdunsten kann. Dadurch musst du nicht nur seltener wässern, sondern tust auch aktiv etwas gegen Wasserverschwendung
  • Unkräuter werden durch das Hacken beseitigt und entwurzelt. Bei trockenem Wetter hat das Hacken sogar einen Bonus-Effekt: Entwurzelte Unkräuter vertrocknen und können nicht wieder “Fuß fassen”. 
  • Durch das Hacken verbesserst du die Sauerstoffzufuhr der Pflanzen, da die Luft nun viel besser von unten an die Wurzeln kommt. 

Wann, womit und wie hacken? 

Packe die Hacke nach jedem Wässern oder Regenguss aus. Besonders nach dem Regen tut dem schlammigen Boden eine “Lockerungsübung” durch die Hacke sehr gut. Welches Gerät du dafür nutzt, hängt auch davon ab, wo du dein Gemüse anbaust:
Nimm die langstielige Hacke fürs ebenerdige Beet, im Hochbeet arbeitest du am besten mit einer kurzstieligen Hacke. In Topf und Balkonkasten tut es eine alte Gabel oder ein zurechtgebogener Löffel. Welche Form das Blatt der Hacke für dich haben sollte, ob dreieckig, viereckig, ösenartig oder pfeilförmig zugespitzt, das probierst du am besten vor dem Kauf aus.

Zum Hacken schlägst du je nach Platz zwischen den Pflanzen die breite, die schmale Seite des Blatts oder nur eine Kante zwischen zwei Pflanzreihen in die Erde ein und ziehst die Erde dabei ein kleines Stück in deine Richtung. Der nächste Schlag wird kurz hinter dem vorigen gesetzt. Die Arbeitsrichtung ist also vom Körper weg. Achte dabei darauf, nicht zu nah an die Pflanzen zu kommen und keine Erde auf die Blätter zu schütten. Wichtig ist eine ergonomische Arbeitshaltung, damit du dich nicht verkrampfst oder Rückenschmerzen bekommst.
Vergiss beim Hacken die Wege ums Beet nicht, auch dort gibt es oft störende Unkräuter zu entfernen.
Hast du nach dem Wässern zwischen allen Reihen wieder gehackt, dann reinige bei der Gelegenheit gleich die genutzten Gartengeräte!

Übrigens: Hacken gibt es in den vielfältigsten Formen und Ausführungen. Welche Hacke benutzt du? Schick uns gerne ein Bild an hallo@black-turtle.de! 

Black Turtle – Alte Sorten für junges Gemüse – ist ein Projekt von Ackerdemia e. V., gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Verbundvorhabens “Alte Sorten für junges Gemüse“ zusammen mit dem BUND Brandenburg.